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Eine Welt,
in die man hineinwachsen kann.
In der Kita Mirea wachsen 62 Kinder zweisprachig auf — eingebettet in eine Gemeinschaft, in der kulturelle Vielfalt nicht erklärt, sondern gelebt wird. Mitten in Marienfelde. Ab Sommer 2026.
- Standort
- Marienfelder Allee 203A
- Plätze
- 62 Kinder
- Alter
- 1 – 6 Jahre
- Öffnung
- 7:30 – 17:30
- Konzept
- Bilingual · Partizipativ
Sommer 2026
Mirea kommt vom slawischen mir —
und das heißt sowohl Frieden als auch Welt.
Eine Idee, die in einem Wort beginnt.
Wir glauben: Kinder brauchen beides. Einen Ort, der ruhig ist. Und einen Ort, der groß ist.
Bei Mirea entsteht das durch kleine, klare Strukturen — und durch eine zweite Sprache, die nicht „Unterricht" ist, sondern Alltag. Das Kind hört sie morgens beim Begrüßen, mittags am Tisch und nachmittags beim Vorlesen.
So wird Mehrsprachigkeit nicht zur Leistung, sondern zur Selbstverständlichkeit.
Drei Überzeugungen, die unsere Arbeit ordnen.
Keine Methode, kein Lehrbuch — sondern eine Haltung, die in jeder Begegnung sichtbar wird.
Kinder sind keine Empfänger:innen.
Sie sind Forscher:innen. Wir geben ihnen Räume, Materialien und Zeit, statt fertige Antworten. Wer fragen darf, lernt mehr als wer nur hört.
Sprache ist kein Trainingsziel.
Sie ist ein Beziehungsgeschehen. Deshalb sprechen unsere Pädagog:innen verlässlich in ihrer Sprache — und Kinder wechseln, wann sie bereit sind.
Eltern sind Teil der Pädagogik.
Was zu Hause beginnt, setzen wir fort. Was bei uns geschieht, tragen wir gemeinsam weiter. Verlässlich, transparent, im Gespräch.
„Ein Kind ist nicht ein Gefäß, das man füllt — sondern ein Feuer, das man entzündet." — François Rabelais · der älteste Satz der Pädagogik, der wahr geblieben ist
Ein Tag bei Mirea hat klare Inseln —
und viel Wasser dazwischen.
Struktur gibt Kindern Sicherheit. Freiheit gibt ihnen Persönlichkeit. Wir geben beides — in der richtigen Reihenfolge.
Ankommen · Ruhig anfangen
Bringzeit. Kein Trubel, keine Hast. Eltern und Kinder werden persönlich begrüßt — in der Sprache, die sie mitbringen.
Frühstück aus eigener Küche
Gemeinsames Frühstück. Brot, Obst, Tee, Milch. Die Kinder decken den Tisch — und räumen ab. Was im Haus gekocht wird, schmeckt nach Zuhause.
Morgenkreis · In zwei Sprachen
Das Herz des Vormittags. Lieder, Geschichten, Kalender. Erste Begegnung mit beiden Sprachen — natürlich, wechselnd, niemals erzwungen.
Freispiel & Angebote
Die längste und wichtigste Zeit des Tages. Hier entscheidet das Kind: Bauecke, Atelier, Bücher, Garten. Wir sind dabei, aber wir lenken nicht.
Mittagessen · Frisch gekocht
Gemeinsames Essen in kleinen Gruppen. Olga, unsere Köchin, plant den Wochenplan saisonal und kulturell vielfältig. Die Kinder probieren — niemand muss.
Ruhe · Schlaf für die Kleinen
Die jüngsten Kinder schlafen, die älteren lesen, hören Geschichten oder ruhen auf der Decke. Der ganze Raum atmet langsamer.
Nachmittagsangebot · Garten
Imbiss, dann raus. Auf den eingezäunten Spielplatz oder in den umliegenden Park. Bei jedem Wetter — Regenkleidung ist Teil unserer Sprache.
Abholzeit · Tagesabschluss
Eltern kommen. Es wird gemeinsam aufgeräumt, kurz erzählt, was der Tag war. Jedes Kind wird so verabschiedet, wie es gekommen ist — bei seinem Namen.
Räume sind die dritten
Erzieher.
Nach Loris Malaguzzi. Wir planen sie deshalb so, wie wir Pädagog:innen einstellen würden — mit Charakter, Sorgfalt und Tageslicht.
mit Atelier-Ecke
Frisch täglich.
Spielplatz
gruppenraum
in zwei Sprachen
Schlafraum
Die Menschen, die Mirea machen, kommen aus
drei Sprachen und mindestens vier Lebensgeschichten.
Wir arbeiten in festen Bezugs-Tandems. Das bedeutet: jedes Kind hat verlässliche Ansprechpersonen, die seinen Namen, seine Lieblingsfarbe und seine Lieblingsgeschichte kennen.
„Eine Kita ist gut, wenn Eltern entspannt gehen — und Kinder ungern.“
„Spielen ist die ernsteste Arbeit, die ein Kind macht.“
„Ich erzähle Geschichten — die Kinder erfinden den Rest.“
„Bei den Kleinsten zählt, dass jemand da ist. Worte kommen später.“
„Kinder schmecken, ob jemand mit Liebe kocht. Punkt.“
„Jedes Kind hat ein Tempo. Mein Job ist, es nicht zu übergehen.“
Alle Pädagog:innen mit staatlicher Anerkennung · Betreuungsschlüssel nach Berliner Bildungsprogramm
Wir gewöhnen ein,
nicht ab.
Mirea arbeitet nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Wir gehen das Tempo des Kindes — nicht das Tempo des Kalenders. In der Regel dauert die Eingewöhnung zwei bis vier Wochen.
Grundphase
Eltern bleiben mit dem Kind in der Gruppe. Wir beobachten, aber drängen uns nicht auf. Das Kind soll Vertrauen fassen — ohne Erwartung.
Erster Trennungsversuch
Eltern verabschieden sich kurz — höchstens 30 Minuten. Wie das Kind reagiert, bestimmt das weitere Tempo. Es gibt keine Pflicht zur Beschleunigung.
Stabilisierung
Trennungszeiten werden schrittweise verlängert. Die Bezugserzieher:in wird sichere Basis. Eltern bleiben erreichbar im Haus.
Schlussphase
Das Kind ankert sich verlässlich bei der Bezugserzieher:in. Eltern verlassen das Haus. Eine Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn sich das Kind trösten lässt — nicht, wenn es nicht weint.
Was Sie als Eltern mitbringen sollten.
Geduld. Zeit (planen Sie 2–4 Wochen ein, in denen Sie tagsüber erreichbar sind). Ein vertrautes Kuscheltier, ein Bild aus zuhause, eine Erinnerung im Rucksack. Den Mut, sich zu verabschieden, auch wenn es schwerfällt. Und das Vertrauen, dass wir es genauso ernst nehmen wie Sie.
In Marienfelde,
direkt an der Marienfelder Allee.
Ein lebendiger Berliner Kiez mit Geschichte, vielen Familien und kurzen Wegen. Drei S-Bahn-Stationen, ein U-Bahn-Anschluss, zahlreiche Spielplätze und Parks in Gehweite.
Wie Sie zu uns kommen.
Kita Mirea
Marienfelder Allee 203A
12279 Berlin
In der Nachbarschaft.
Drei Orte, die wir empfehlen — für Eltern, die einen Kaffee brauchen, und Kinder, die nach der Kita noch nicht heim wollen.
Was Eltern aus
unseren Schwesterhäusern sagen.
Mirea ist neu — aber das Konzept ist erprobt. Hier sprechen Eltern, deren Kinder in unseren Schwesterkitas Lili (Zehlendorf) und Rubin (Schöneberg) sind oder waren.
Unsere Tochter wechselt mühelos zwischen Deutsch und Russisch. Sie fragt nicht mehr, welche Sprache richtig ist — sie wählt, welche zur Situation passt. Das ist Mirea-Pädagogik.
Was uns überzeugt hat: niemand hat uns ein Konzept verkauft. Sie haben uns das Haus gezeigt, die Köchin vorgestellt und gefragt, was unser Kind morgens braucht. Das war anders als überall sonst.
Die Eingewöhnung war ehrlich. Niemand hat so getan, als ginge es schneller als möglich. Wir haben drei Wochen gebraucht. Heute geht unser Sohn morgens als Erster ins Haus.
Fragen, die Eltern uns
wirklich stellen.
Wenn Ihre Frage hier nicht steht: rufen Sie an. Wir sprechen lieber als wir schreiben.
Welche Sprachen werden bei Mirea gesprochen?
Deutsch und Russisch sind die beiden Hauptsprachen. Englisch ist als dritte Sprache im Team verankert — viele unserer Pädagog:innen sprechen es als Zweitsprache. Mehrere Erzieher:innen sprechen zusätzlich Polnisch oder Ukrainisch.
Wichtig: wir trennen die Sprachen nach Person, nicht nach Stunde („eine Person, eine Sprache“). Das macht Sprache zu einer Beziehungserfahrung, nicht zu einem Schulfach.
Mein Kind spricht nur Deutsch — ist es bei Mirea richtig?
Absolut. Bilinguale Kitas funktionieren genau dann am besten, wenn Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen zusammen sind. Ihr Kind lernt die zweite Sprache nicht durch Training, sondern durch das tägliche Mit-Erleben.
Die meisten Kinder bei uns wachsen mit nur einer Familiensprache auf. Die zweite Sprache kommt durch die Kita — und sie kommt zuverlässig.
Wie sind Ihre Öffnungszeiten?
Montag bis Freitag von 7:30 bis 17:30 Uhr. Wir bieten alle Berliner Betreuungsumfänge an: Teilzeit (7 Std.), erweiterte Teilzeit (9 Std.) und Ganztagserweitert.
An rund 25 Tagen im Jahr (Schließtage, Weihnachten, Sommerferienwoche) ist die Kita geschlossen. Den exakten Schließtagekalender erhalten Sie zur Vertragsunterzeichnung.
Was kostet die Kita?
Die Kita-Plätze in Berlin sind seit 2018 für die Eltern beitragsfrei — Sie zahlen lediglich den Verpflegungsanteil. Bei Mirea liegt dieser bei 23 € pro Monat für Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbiss aus eigener Küche.
Voraussetzung ist ein gültiger Kita-Gutschein vom Jugendamt. Bei der Beantragung helfen wir Ihnen — Schritt für Schritt.
Wie funktioniert die Anmeldung — und ab wann?
Wir nehmen ab sofort Voranmeldungen für die Eröffnung im Sommer 2026 entgegen. Sie schreiben uns eine Mail oder rufen an, wir vereinbaren ein Aufnahmegespräch — entweder vor Ort oder digital.
Das Aufnahmegespräch ist unverbindlich. Erst danach entscheiden Sie, ob Sie einen Vertrag abschließen möchten. Plätze werden in der Reihenfolge der Aufnahmegespräche vergeben — Geschwisterkinder werden bevorzugt.
Was passiert, wenn mein Kind krank wird?
Bei Fieber, Magen-Darm-Beschwerden oder ansteckenden Krankheiten bleibt das Kind zu Hause — zur eigenen Erholung und zum Schutz der Gruppe. Sie melden Ihr Kind morgens telefonisch ab.
Bei Beschwerden, die während des Kita-Tages auftreten, rufen wir Sie sofort an. Eine Notfallansprechperson muss tagsüber erreichbar sein.
Können wir die Kita vor der Anmeldung besichtigen?
Ab Frühjahr 2026 öffnen wir das Haus regelmäßig für Tage der offenen Tür. Diese werden auf unserer Website und auf Instagram (@kita.mirea) angekündigt.
Individuelle Besichtigungen sind ab April 2026 möglich. Vorher zeigen wir Ihnen gerne digital Räume und Konzept — und beantworten alle Fragen am Telefon.
Was ist mit Allergien, Veganismus oder religiösen Speisewünschen?
Unsere Küche kocht jeden Tag frisch und vor Ort. Allergien, Unverträglichkeiten, vegetarische oder vegane Wünsche sowie religiöse Speisevorschriften berücksichtigen wir selbstverständlich — bei Vertragsschluss besprechen wir alles im Detail.
Anmelden heißt bei uns:
sich kennenlernen.
Bevor ein Kind bei Mirea anfängt, treffen wir uns. Sie kommen mit Ihrem Kind, schauen unsere Räume an, stellen Ihre Fragen, und wir lernen Sie kennen. Dieses erste Gespräch ist unverbindlich — und der wichtigste Schritt vor jeder Vertragsunterschrift.
Drei Schritte
zum Platz.
Wir machen es so einfach wie möglich. Versprochen.
Sie kommen mit Ihrem Kind zu uns. Wir zeigen die Räume, das Team, die Küche. Sie stellen alle Fragen. Es ist unverbindlich.
Sie entscheiden in Ruhe. Bei Zusage kümmern wir uns gemeinsam um den Kita-Gutschein und den Eingewöhnungsstart.